Welttierschutztag

Versteckte Tierquälerei in Kleidung

VIER PFOTEN warnt vor versteckter Tierquälerei in Kleidung

Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober ruft die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Verbraucher dazu auf, diesmal keine Artikel mit Daunen oder Pelz zu kaufen.

Besonders gewarnt wir vor verstecktem Pelz, der bunt gefärbt als flauschiger Besatz an der Winterkleidung von vielen Käufern nicht als Tierfell erkannt wird.

Gefordert wird eine klare Kennzeichnungspflicht, um die Herkunft, verwendete Tierart und Haltungsbedingungen für das Tier transparent zu gestalten. In Österreich, der Schweiz, Großbritannien und Italien ist die Pelztierhaltung seit Jahren verboten. In den Niederlanden wird über ein Verbot diskutiert.
Die zentrale Forderung der VIER PFOTEN  ist ein generelles Verbot der Pelztierhaltung und ein umfassendes Handelsverbot für sämtliche Pelzprodukte.

Ähnlich ist die Lage bei Daunenprodukten.
Daunen können von toten Tieren stammen ober aber den lebendigen Gänsen ausgerupft worden sein. An sich ist diese Art der Daunengewinnung in Europa nur bei toten Tieren erlaubt, allerdings ist der illegale Lebensrupf besonders in Osteuropa stark verbreitet, da die Gänse so bis zu vier Mal pro Jahr brutal gerupft werden können.
Es ist nicht überprüfbar, welche Daunen ein Produkt enthält. Es bleibt also nur die Kontrolle sämtlicher Gänsehaltungsbetriebe um Lebendrupf zu verhindern.

“Verbraucher bestimmen durch ihre Kaufentscheidung maßgeblich, welche Waren auf den Markt kommen und sich dort halten. Damit liegt die Verantwortung, ob Tiere wegen ihres Felles oder Federkleides leiden müssen, bei jedem Einzelnen”, sagt Stadler-Wolffersgrün von VIER PFOTEN